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Rollstuhlgerechtes Fahrzeug aussuchen: Worauf du achten solltest!

Rollstuhlgerechtes Fahrzeug aussuchen: Worauf du achten solltest!

Es ist nicht einfach, ein Behindertenfahrzeug zu finden, das zu deinem Lebensstil passt. Wenn du ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug aussuchen möchtest, musst du viele individuelle Faktoren berücksichtigen. Jeder hat andere Bedürfnisse. Das ideale Fahrzeug ist eines, das sich nahtlos in deinen Tagesablauf einfügt.

Ganz gleich, ob du dein erstes Auto für Rollstuhlfahrer/innen suchst oder ob du aufrüsten möchtest, es gibt einige wichtige Aspekte, die du beachten solltest: Barrierefreiheit, Platz an Bord, die Möglichkeit, unabhängig zu fahren, Kraftstofftyp und Anpassungen.

Überprüfe deine Anforderungen an die Zugänglichkeit

Als erstes solltest du dir überlegen, wie du in das Fahrzeug einsteigen willst. Dieser Schritt ist entscheidend, wenn du ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug aussuchen möchtest. Brauchst du eine Rampe, einen Lift oder drehbare Sitze?

Auch die Art des Rollstuhls kann einen Unterschied machen. Elektrische Rollstühle zum Beispiel sind schwerer und sperriger. Das wirkt sich auf die Größe der Rampe, die Höhe des Fahrzeugs, die Sitzkonfiguration und das Verankerungssystem aus.

Es ist auch wichtig zu bedenken, wie du dich fortbewegen möchtest, wenn du an Bord bist. Manche Menschen bleiben während der gesamten Fahrt in ihrem Rollstuhl sitzen, während andere auf einen Sitzplatz umsteigen und den Rollstuhl hinten im Fahrzeug lassen.

Beide Möglichkeiten sind gültig, erfordern aber unterschiedliche Konfigurationen. Drehbare oder kippbare Sitze helfen beim Transfer, während ein Rückhaltesystem erforderlich ist, wenn du im Rollstuhl bleibst.

Alle Modelle von Allied Mobility sind mit zertifizierten und sicheren Verankerungssystemen ausgestattet, die je nach Konfiguration vorne oder hinten im Fahrzeug angebracht sind. Diese Systeme ermöglichen es dir, sicher in deinem Rollstuhl zu reisen.

Schließlich solltest du auch die Gesamthöhe des Fahrzeugs berücksichtigen. Einige niedrigere Modelle erleichtern den Zugang auch in Räumen mit niedrigen Decken, z. B. auf überdachten Parkplätzen oder in Garagen.

Willst du fahren oder als Beifahrer mitfahren?

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Entscheidung, ob du selbst fahren oder als Beifahrer mitfahren möchtest.

Wenn du fahren willst, brauchst du ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug mit:

  • speziellen Bedienelementen am Lenkrad (Gaspedal, Bremse, Automatikgetriebe)
  • drehbare oder kippbare Sitze, um den Transfer vom Rollstuhl zum Fahrersitz zu erleichtern
  • oder die Möglichkeit, direkt vom Rollstuhl aus zu fahren, mit Verankerungssystemen und einem eigenen Fahrerplatz.

Wenn du als Beifahrer reist, sind deine Bedürfnisse jedoch anders:

  • Bequemer und sicherer Zugang
  • Sichtbarkeit während der Fahrt
  • Die Möglichkeit, mit dem Fahrer zu kommunizieren
  • Bequeme Sitze für Familie und Freunde.

Bei Allied Mobility bieten wir Modelle an, die sowohl für diejenigen geeignet sind, die direkt vom Rollstuhl aus fahren wollen, als auch für diejenigen, die lieber als Beifahrer unterwegs sind.

Im Ford Connect Avance™ und im Peugeot Rifter Inspire™ kannst du auch als Beifahrer mitfahren, während du in deinem Rollstuhl sitzt.

Die Standardkonfiguration umfasst zwei Vordersitze (von denen einer herausnehmbar ist, um einen Rollstuhl unterzubringen) und zwei umklappbare Sitze in der zweiten Reihe. Alternativ kann der Vordersitz zwischen der Fahrer- und der Beifahrerseite getauscht werden, was ideal für unterschiedliche Bedürfnisse ist. Du kannst bei Bedarf einen dritten umklappbaren Sitz hinzufügen.

Berücksichtige den Platz an Bord

Ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug muss nicht nur dem Rollstuhlfahrer, sondern auch der Familie und den Freunden Komfort bieten

Fang damit an, dich zu fragen:

  • Wie viele Personen reisen normalerweise mit mir?
  • Muss ich irgendwelche Ausrüstung transportieren?
  • Muss ich mehr als einen Rollstuhl transportieren?

Einige rollstuhlgerechte Fahrzeuge können neben dem Rollstuhlfahrer bis zu fünf weitere Personen befördern. Andere, geräumigere Modelle bieten Platz für bis zu sieben Personen plus einen Rollstuhl.

Die vielseitigsten Fahrzeuge bieten die Möglichkeit, Rücksitze ein- oder auszubauen, um den Innenraum an unterschiedliche Bedürfnisse anzupassen – mehr Fahrgastraum oder zusätzlichen Laderaum.

Auch die Innenhöhe des Fahrzeugs ist wichtig. Ein höherer Innenraum erleichtert das Einsteigen und verbessert die Sicht und den Komfort während der Fahrt.

Vergiss nicht, den verfügbaren Kofferraum zu berücksichtigen. Einige kompaktere Fahrzeuge für Behinderte haben nur wenig Platz, sobald der Rollstuhl an Bord ist, während größere Modelle auch auf mittleren bis langen Fahrten genügend Raum für Gepäck, Sportgeräte oder sperrige Hilfsmittel bieten.

Wähle die richtige Kraftstoffart

Die Wahl zwischen Benzin, Diesel oder Elektro hängt vor allem davon ab, wie und wo du dein Fahrzeug einsetzt.

Jede Kraftstoffart hat Vorteile und Einschränkungen, die du je nach deiner Routine, deinen Fahrkilometern und deinem Wohnort berücksichtigen solltest.

Wenn du kurze, häufige Fahrten in der Stadt machst, kann ein Elektroauto eine gute Wahl sein. Es ist leise, stößt keine Emissionen aus und ermöglicht es dir, problemlos in verkehrsberuhigte Bereiche oder Umweltzonen zu gelangen.

Es ist jedoch wichtig, dass du sorgfältig abwägst, ob die Reichweite für deine täglichen Bedürfnisse ausreichend ist. Der Peugeot Rifter eHorizon™, das erste elektrische WAV von Allied Mobility, hat zum Beispiel eine Reichweite von bis zu 199 km und kann 5 Personen und einen Rollstuhlfahrer befördern.

Wenn du längere Strecken zurücklegst, in ländlichen Gebieten wohnst oder keinen einfachen Zugang zu Ladestationen hast, ist ein Benzin- oder Dieselfahrzeug wie der Ford Connect Freedom™, der eine größere Reichweite und ein schnelleres Betanken garantiert, vielleicht praktischer.

Sonderausstattungen und Anpassungen

Über die Grundausstattung hinaus können viele rollstuhlgerechte Fahrzeuge mit zusätzlichen Funktionen und Modifikationen ausgestattet werden, die jede Fahrt sicherer und komfortabler machen.

Zu den beliebtesten Modifikationen gehören:

  • Manuelle oder elektrische Rampen
  • Zertifizierte und einfach zu bedienende Rollstuhlverankerungssysteme
  • Vier-Punkt-Gurte, Kopfstützen oder medizinische Hilfsmittel
  • Strapazierfähige oder waschbare Innenausstattungen für den Transport von Geräten oder Assistenzhunden
  • Zusätzliche Beleuchtung, Haltegriffe oder Haken für persönliche Gegenstände
  • Ästhetische Anpassungen wie Karosseriefarben, Verkleidungen oder Sonderausstattungen, die die Umgebung an Bord komfortabler und angenehmer machen.

Der Innenraum des Fahrzeugs kann auch mit klappbaren, zusätzlichen oder herausnehmbaren Sitzen konfiguriert werden, damit du den Raum an deinen Tagesablauf anpassen kannst.

Neu oder gebraucht?

Sowohl neue als auch gebrauchte rollstuhlgerechte Fahrzeuge können eine hervorragende Lösung sein.

Mit einem neuen Fahrzeug kannst du:

  • jedes Detail individuell gestalten,
  • deine Lieblingsfarbe, Innenausstattung und Extras wählen
  • von der besten Garantie und der neuesten Technologie profitieren
  • Steuervergünstigungen für den Kauf von Autos für Behinderte in Anspruch nehmen.

Auf der anderen Seite kann ein Gebrauchtwagen eine sehr günstige Wahl sein, wenn

  • du wenig Zeit hast und das Fahrzeug so schnell wie möglich brauchst,
  • du ein kleineres Budget hast,
  • du ein vorkonfiguriertes Modell findest, das deinen Hauptbedürfnissen entspricht.

Da es sich um vorkonfigurierte Fahrzeuge handelt, sind die Möglichkeiten für Änderungen begrenzt. Außerdem ist es schwierig, genau zu wissen, wie das Fahrzeug in der Vergangenheit genutzt wurde, ob es in Unfälle verwickelt war oder ob versteckte Änderungen oder Reparaturen vorgenommen wurden.

Ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug ohne Stress aussuchen

Um das richtige Fahrzeug zu finden, braucht man Zeit, sorgfältige Überlegungen und praktische Informationen. Das gilt besonders, wenn man ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug aussuchen möchte. Bei so vielen Variablen – von Modellen und Konfigurationen bis hin zu Anpassungen und Vergünstigungen – ist es normal, dass man Zweifel hat.

Wenn du dich an einen spezialisierten Anbieter wie Allied Mobility wendest, kannst du:

  • die für deine Bedürfnisse geeigneten Lösungen zu bewerten, ohne Zeit mit endloser Suche zu verschwenden
  • eine kostenlose Beratung zu Konfigurationen, Finanzierungsmöglichkeiten und erforderlichen Unterlagen zu erhalten
  • verschiedene Modelle persönlich Probe fahren.

Allied Mobility ist ein führender europäischer Anbieter von rollstuhlgerechten Fahrzeugen mit einer konsolidierten Präsenz im Vereinigten Königreich, Deutschland, Frankreich, Spanien, Irland, Belgien und den Niederlanden.

Wir modifizieren jedes Fahrzeug sorgfältig mit langlebigen Materialien, die lange halten. Vor der Auslieferung führen wir bei jedem Modell strenge Qualitätskontrollen durch, um Sicherheit und Komfort zu gewährleisten.

Egal, ob du ein Fahrzeug suchst, um selbst zu fahren oder um als Beifahrer zu reisen, unser Team hilft dir, die Lösung zu finden, die deinen Bedürfnissen am besten entspricht.

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